Esther Dischereit, 1952 in Heppenheim geboren, ist eine deutsch-jüdische Schriftstellerin, die in ihren Werken vor allem die Assimilation der Juden in Deutschland thematisiert. Dischereit arbeitete in der Metallindustrie und als Setzerin, bevor sie 1985 publizistisch als Schriftstellerin und Journalistin tätig wurde. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin.
Mit „Joëmis Tisch: Eine jüdische Geschichte“ und „Übungen, jüdisch zu sein“ wurde sie eine der wichtigsten literarischen Stimmen unter den Nachkommen der Shoa-Überlebenden in Deutschland. 2009 erhielt sie den Erich-Fried-Preis. Als Professorin lehrte sie an der Universität für angewandte Kunst in Wien, 2019 als DAAD Chair in Contemporary Poetics an der New York University.